News aus Nesselwang
Text: Peter Fiebiger; Fotos: Uli Klingemann
Datum: 03. März 2013
1. Alpine Ski-Weltmeisterschaften der Gehörlosen in Nesselwang
Samstag den 02.03.2013
Slalom
Das Maß aller Dinge im alpinen Damenskisport ist Tereza Komochova aus der Tschechischen Republik. Sie gewann alle 5 Disziplinen der1. Alpinen Ski-Weltmeisterschaften der Gehörlosen in Nesselwang. Schon mit Startnummer 1 war sie im 1. Durchgang an der Reihe, fuhr Bestzeit und ließ sich nicht von Platz 1 verdrängen. Ihre Teamkollegin und auch Mitfavoritin Veronika Grykarova machte im letzten Drittel einen Fahrfehler und büßte viel Zeit ein. Die Kroatin Rea Hraski fuhr wie immer souverän, aber es reichte nicht für Platz 1. Erfreulich für die Amerikanerin Amanda Mooneyham, die erstmals Platz 3 belegte.
Im 2. Durchgang bestätigte Tereza Kmochova ihre Ausnahmestellung, fuhr wiederum Bestzeit und gewann den letzten Wettbewerb der 1. WM und damit ihre 5. Goldmedaille. Rea Hraski (CRO) und Amanda Mooneyham (USA) hielten ihre Plätze und damit auch Silber- und Bronzemedaille.
Eine Überraschung gab es bei den Herren. Der scheinbar unschlagbare Philipp Steiner aus der Schweiz, lag nach dem 1. Durchgang nur auf Platz 3. Vor ihm knapp 2 Franzosen. Philipp Eisenmann fuhr eine passable Zeit, aber für Treppchen reichte es nicht. Der 2. Durchgang sollte spannend werden. Der Franzose Pelletier legte wieder Bestzeit vor. Steiner erreichte nicht seine Form der Vortage und belegte zwischenzeitlich nur Platz 2. Danach kam nur noch der 2. Franzose Sarremejanne, der wieder Teufel fuhr. Bestzeit und die Goldmedaille waren sein Lohn.
Am letzten Tag noch einmal Bronze für Simon Glatt
Die 3 Erstplatzierten im Slalom der Junioren. v.l. Thomas Mensa, Daichi Kitajo und Simon Glatt
Auch die deutschen Junioren machten sich nach den Erfolgen der Vortage berechtigte Hoffnungen auf Edelmetall. Zuerst platzte der Traum von Max Pähler, im mittleren Teil stürzte er im 1. Durchgang. Das gleiche Schicksal ereilte dem frisch gebackenen Junioren-Vizeweltmeister Alexander Müller. Ebenfalls ein Sturz und aus und vorbei. Simon Glatt fuhr von den deutschem Nachwuchs noch die beste Zeit und lag lange auf Platz 2. Nur Thomas Mensa und der Japaner Daichi Kitajo waren schneller. Michael Glatt fuhr auf Platz 5 im 1.Lauf.
Simon Glatt
Im 2. Lauf blieb alles beim Alten. Simon Glatt auf Platz 3, vor ihm der Tscheche Thomas Menza und der wiederum Bestzeit fahrende Daichi Kitajo.
Bei den Masters konnte Philipp Eisenmann Platz 2 hinter dem Franzosen Pelletier belegen.
Philipp Eisenmann
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