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Friedrich Waldow Ehrenpräsident

Geb. 13. Januar 1915

von 1974 bis 1991 Präsident des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes, 1991 zum Ehrenpräsidenten ernannt

Seit 1950 Schriftleiter der Deutschen Gehörlosen-Zeitung und seit 1974 auch deren Herausgeber. Seine Beiträge unter dem Pseudonym FRIWA sind weltbekannt.

Sowohl auf sportlichem als auch auf sozialem Gebiet setzt er sich seit gut 75 Jahren für seine Gehörlosen ein: 1932 als Schriftführer des Stettiner Gehörlosen-Sportvereins. 1935 - 1945 als Vorsitzender. 1951 -1974 als Geschäftsführer des DGS. 1959-1969 als Geschäftsführer des Deutschen Gehörlosen-Bundes, seit 1950 als Schriftführer.

Im CISS war er von 1971-1978 und von 1981-1985 1.Vizepräsident. In Anerkennung seiner Verdienste wurden ihm 1978 die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen und 1981 das Bundesverdienstkreuz I.Klasse, sowie 1983 die DGS-Sportplakette "Heinrich Siepmann" und vom CISS das Silberne Ehrenabzeichen überreicht.

 
Hubert Wilhelm Ehrenpräsident

Am 9. November 1942 in Mannheim geboren, aufgewachsen in Ludwigshafen-Oppau in der Pfalz , verstorben am 9. März 2005.

Verheiratet, 1 Sohn.

Durch Masern voll ertaubt, Besuch der Gehörlosenschule in Frankenthal, danach Ausbildung zum Technischen Zeichner und Fortbildung zum Techniker. Berufsausübung als Techniker bei verschiedenen Firmen, über 28 Jahre bei BASF in Ludwigshafen

Von1998 bis 2002 hauptamtlicher Geschäftsführer beim Gehörlosen-Sportverband Rheinland-Pfalz , danach Rentner

Aktivitäten, Funktionen, Ämter und Auszeichnungen
1962 -1968 Mitglied im GSV Mannheim, verschiedene Vorstandsfunktionen
1969 - 2005 Mitglied im Gehörlosen-Sportclub -Frankenthal, aktiv im Fussball und Kegeln bis 1985 Ausführung von verschiedenen Vorstandsfunktionen Clubheim für den Gehörlosen-Sportclub Frankenthal in 5 Monaten gebaut, 1985 durch Brandstiftung abgebrannt
1970 - 2005 Mitglied im Gehörlosenverein Frankenthal und Beisitzer bis 2000 Koordinator des Neubaus für das Kommunikationszentrum für Gehörlose in Frankenthal ( Wert 1,95 Mio. DM )

Mitgründer des Gehörlosen-Sportverbandes Rheinland-Pfalz, ehrenamtlicher Geschäftsführer v. 1971 bis 1998 und von 2002 bis 2005. Hauptamtlich von 1998 bis 2002. Organisator diverser Landesjugendspiele; Sportfeste, Übungsleiter-Lehrgänge für Gehörlose in Rheinland-Pfalz
1980 - 2000 Stellvertr. Landesverbandsvorsitzender v. Rheinland-Pfalz
1979 - 1982 Kassenrevisor beim Deutschen Gehörlosen-Sportverband und von
1980 - 1987 Kassenrevisor beim Deutschen Gehörlosen-Bund

Leiter des Organisationsausschuss für Wettkampf- und Kassenwesen der Weltsommerspiele d. Gehörlosen in Köln 1981

Oftmaliger Delegationsleiter der deutschen Mannschaften bei den Welt-Sommer- u. Winterspielen der Gehörlosen und Delegierter bei Kongressen v. CISS u. EDSO

Einführung der Homepage für den DGS

Von 1983 - 1991 1. Vizepräsident vom Deutschen Gehörlosen-Sportverband
Von 1991 - 2003 Präsident des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes
2003 Ernennung zum Ehrenpräsidenten des DGS

Auszeichnungen: DGS-Ehrenabzeichen in Gold, Bronzene und silberne Ehrenplakette des LSB Rheinland-Pfalz, Goldene Ehrennadel des Geh.-Sportverbandes Rheinland-Pfalz, Goldene Verdienstnadel des Deutschen Gehörlosen-Bundes, Heinrich-Siepmann-Sportplakette des DGS (posthum), Bundesverdienstkreuz am Bande

 
Theo Krumscheid Ehrenmitglied

Geboren am 17.Januar 1920, verstorben am 31. August 2005

Er ist seit 1935 Mitglied im GTSV Essen, gründete dort 1942 die Schachabteilung und leitete sie bis 1976. 10 Jahre war er 1.Vorsitzender des Vereins und viele Jahre als Beisitzer für das Versicherungswesen des Vereins (Sporthilfe) zuständig.

Im Deutschen Gehörlosen-Sportverband war er 45 Jahre im Präsidium tätig, davon 35 Jahre als Schatzmeister und danach mehr als ein Jahrzehnt als Beisitzer für Kassenangelegenheiten.

Sportlich kann er auch beachtliche Erfolge in der Leichtathletik vorweisen, bis eine Verletzung seiner sportlichen Laufbahn ein Ende setzte. Im Schachsport errang er mit dem GTSV Essen mehrere Male den Deutschen Gehörlosen-Meistertitel.

Für seine Verdienste im Gehörlosensport wurde er mit der "Heinrich-Siepmann-Sportplakette, der Sportplakette des Landes NRW und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

 
Harry Förster Ehrenmitglied

Geb. 15. März 1926, verstorben am 05. Oktober 2000

1926 wurde er im Brandenburgischen Georgendorf geboren, ertaubte nach einer Lungen-entzündung im Alter von 6 Jahren. Er besuchte die Staatliche Gehörlosenschule in Berlin-Neuköln und erlernte das Handwerk eines Schriftsetzers. 1953 floh er aus der DDR und kam nach Recklinghausen, wo er in dem 1952 gegründeten GSV Recklinghausen 6 Jahre zum "Chef" gewählt wurde. Vor seiner Flucht aus der DDR war er Mitbegründer des Berliner SC "Comet" und als 2. Vorsitzender sowie Sportwart tätig. 1964 zog es ihn wieder nach Berlin.

Im DGS hatte er 12 Jahre die Funktion des Verbandsjugendwartes inne (1962-1974). Danach wurde er bis 1983 zum Vizepräsidenten gewählt. Von 1983 bis 1991 war er Beiratsmitglied und wurde dann bis 1996 wieder Vizepräsident. Eine besondere Ehre war für ihn 1985 die Wahl in das Präsidium des CISS, wo er als 2. Vizepräsident bis 1993 tätig war.

Seine besondere Liebe galt aber der Leichtathletik. In der DGS-Leichtathletiksparte übernahm er 1965 den Posten des technischen Leiters und ab 1975 bis 1994 das Amt als Verbandsfachwart. Bei mehr als 6 Welt-Sommerspielen (Deaflympics) der Gehörlosen war er an verantwortlicher Stelle im Einsatz.

Nicht genug: 1994 wurde er in Berlin zum Vorsitzenden des Gehörlosen-Sportverbandes Berlin-Brandenburg gewählt. Für seinen ratslosen und engagierten Einsatz wurde er mit der DGS-Sportplakette "Heinrich Siepmann" und mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

 
Käthi George Ehrenmitglied

Sie wurde am 10. April 1934 geboren. Seit frühester Kindheit dem Sport verbunden. Sie ertaubte in den letzten Kriegstagen an einer Infektionskrankheit. Zwei Jahre war sie an der hiesigen Gehörlosenschule, um das Absehen vom Munde zu erlernen.

Erst durch den Sport bekam sie wieder ein neues Lebensgefühl - Ausgleich zu der "Welt der Stille". Nach der Schule Schneiderinnen-Lehre. Sportlicher Erfolge in der Leichtathletik, Deutsche Gehörlosen-Meistertitel Dreikampf Jugend und Hoch-/Weitsprung, 2 x Deutsche Meisterin im Korbball mit der Bremer Gehörlosen-Mannschaft. Teilnahme an den Weltspielen der Gehörlosen 1953 in Brüssel, 1 Goldmedaille in der 4x100m-Staffel (Weltrekord), Silber im Speerwurf
Bronze im Kugelstoßen. Zahlreiche Teilnahmen am Länderkämpfen der Gehörlosen

Mitglied bei "Werder Bremen", Training mit Marga Petersen, Helga Kluge u.a.

Nach Geburt ihrer drei Kinder Rückkehr in das Vereins- und Verbandsleben Seitdem ununterbrochen Schriftführerin im Landes-Gehörlosen-Sportverband Bremen, mehrere Jahre Schriftführerin im Gehörlosen-Sportverein Bremen

1981 Mitorganisation der Weltspiele der Gehörlosen
1987 Berufung in das Präsidium des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes
Seit 1991bis 2003 Vizepräsidentin des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes Verantwortlich für Frauensport im Deutschen Gehörlosen-Sportverband

Soziale Aufgaben:
Seit 1981 Vorsitzende des Landesverbandes der Gehörlosen Bremen e.V.
Von 1983 bis 1999 Präsidiumsmitglied im Deutschen Gehörlosen-Bund
Seit 1976 Vorsitzende des Gehörlosenfreizeitheims Bremen

Auszeichnungen: Heinrich-Siepmann-Plakette, die höchste Auszeichnung des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes, Karl-Wacker-Medaille, die höchste Auszeichnung des Deutschen Gehörlosen-Bundes, Goldene Ehrennadel des Landessportbundes Bremen und Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz