Lange musste Ronald Preussler alles allein machen: Fast alle organisatorischen Angelegenheiten wurden von ihm erledigt und geregelt. Die Deafgirls waren seit längerer Zeit auf der Suche nach einer Unterstützung für ihn. Und sie wurde gefunden: Die 19-jährige Lina Ruhland hat sich bereit erklärt, die Gehörlosen- Frauen-Handball-Nationalmannschaft zu unterstützen. Und sie bringt mit, was dem Team noch gefehlt hat: Sie absolviert ein Studium Gebärdensprache und kann diese auch anwenden.
Lina ist in Südbayern aufgewachsen. Durch einen Zufall wurde erst in der dritten Klasse erkannt, dass sie an einer auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung litt und damit längst nicht alles hören konnte. Dennoch ist sie bereits im dritten Schuljahr zum Handball gekommen. Sie spielte bis zur sechsten Klasse beim TSV Sauerlach. Und sie erkannte dann einen anderen Part, der ihr viel Freude machte: Die Musik. So erlernte sie die Musikinstrumente Klavier, Bratsche und kam zum Gesang. Lina ging in das Förderzentrum Hören in München, war dort Schülersprecherin und erweiterte das zu den Regionalschülersprechern. Heute studiert sie die Gebärdensprache.
Auf die Deafgirls aufmerksam wurde sie durch ihre Freundin Sarah, die bei den Deafgirls spielt. Die beiden kannten sich, trafen sich in der Schule und die Rückraumspielerin der gehörlosen Handballerinnen erzählte ihr, dass das Team nach Unterstützung suchte. Und das war genau das, was Lina gesucht hatte. Sie bewarb sich, machte einen hervorragenden Eindruck bei den Mannschafsverantwortlichen im Weihnachtstrainingslager in Bad Blankenburg und wurde Handballbeauftragte.
Lina Ruhland zu ihrem Engagement: „Ich bin ein Mensch, der gerne organisiert, der gerne Dinge auf den Weg bringt – und das besonders im Gehörlosenbereich. Und hier fühlte ich mich von Anfang an wohl, wurde sofort in die Gemeinschaft aufgenommen, Ausgrenzung, die ich leider schon mehrfach erlebt habe, gibt es hier nicht. Ich bin willkommen. Ich wollte mich schon immer engagieren und habe jetzt meinen Platz gefunden. Einfach nur Klasse.“
Sie wünscht sich persönlich, dass sie ihr Studium gut zu Ende bringt und einem Job bekommt, der Freude macht. Und die Deafgirls möchte sie mit ihren Qualitäten, Verbindungen und Möglichkeiten auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Serbien begleiten und unterstützen. Sie möchte Teil des Teams sein und alles dafür tun, damit eine Medaille bei der WM errungen werden kann.
Deafgirls haben zweite Handballbeauftragte
Lange musste Ronald Preussler alles allein machen: Fast alle organisatorischen Angelegenheiten wurden von ihm erledigt und geregelt. Die Deafgirls waren seit längerer Zeit auf der Suche nach einer Unterstützung für ihn. Und sie wurde gefunden: Die 19-jährige Lina Ruhland hat sich bereit erklärt, die Gehörlosen- Frauen-Handball-Nationalmannschaft zu unterstützen. Und sie bringt mit, was dem Team noch gefehlt hat: Sie absolviert ein Studium Gebärdensprache und kann diese auch anwenden.
Lina ist in Südbayern aufgewachsen. Durch einen Zufall wurde erst in der dritten Klasse erkannt, dass sie an einer auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung litt und damit längst nicht alles hören konnte. Dennoch ist sie bereits im dritten Schuljahr zum Handball gekommen. Sie spielte bis zur sechsten Klasse beim TSV Sauerlach. Und sie erkannte dann einen anderen Part, der ihr viel Freude machte: Die Musik. So erlernte sie die Musikinstrumente Klavier, Bratsche und kam zum Gesang. Lina ging in das Förderzentrum Hören in München, war dort Schülersprecherin und erweiterte das zu den Regionalschülersprechern. Heute studiert sie die Gebärdensprache.
Auf die Deafgirls aufmerksam wurde sie durch ihre Freundin Sarah, die bei den Deafgirls spielt. Die beiden kannten sich, trafen sich in der Schule und die Rückraumspielerin der gehörlosen Handballerinnen erzählte ihr, dass das Team nach Unterstützung suchte. Und das war genau das, was Lina gesucht hatte. Sie bewarb sich, machte einen hervorragenden Eindruck bei den Mannschafsverantwortlichen im Weihnachtstrainingslager in Bad Blankenburg und wurde Handballbeauftragte.
Lina Ruhland zu ihrem Engagement: „Ich bin ein Mensch, der gerne organisiert, der gerne Dinge auf den Weg bringt – und das besonders im Gehörlosenbereich. Und hier fühlte ich mich von Anfang an wohl, wurde sofort in die Gemeinschaft aufgenommen, Ausgrenzung, die ich leider schon mehrfach erlebt habe, gibt es hier nicht. Ich bin willkommen. Ich wollte mich schon immer engagieren und habe jetzt meinen Platz gefunden. Einfach nur Klasse.“
Sie wünscht sich persönlich, dass sie ihr Studium gut zu Ende bringt und einem Job bekommt, der Freude macht. Und die Deafgirls möchte sie mit ihren Qualitäten, Verbindungen und Möglichkeiten auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Serbien begleiten und unterstützen. Sie möchte Teil des Teams sein und alles dafür tun, damit eine Medaille bei der WM errungen werden kann.