Beim ersten XXL-Sportcamp der Deutschen Gehörlosen Sportjugend nahmen in der Sportart Handball sieben Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren teil. Seitens der Abteilung Handball waren der Handballbeauftragte Ben Heese (Vorübergehend) und der Nationalspieler Florian Jesse von den DGSV-Deafboys sowie die Bundestrainerin Christiane Weber (DGSV-Deafgirls) vor Ort. Der Trainingsplan wurde bereits im Vorfeld von der Bundestrainerin ausgearbeitet und an alle Beteiligten verschickt. So konnte ein strukturiertes Training stattfinden.
Die erste Trainingseinheit begann mit Ballhandling und verschiedenen Laufformen, gefolgt von einem kleinen Kräftigungsprogramm. Den Abschluss des Aufwärmens bildete ein Wurfspiel, bevor im Hauptteil die Grundlagen des Aufsetzerballs in einer methodischen Reihe trainiert wurden. Aufgrund der großen Altersspanne sowie der im Vorfeld wenig bekannten Vorerfahrungen stellte die Trainingsgestaltung eine besondere Herausforderung dar. Umso erfreulicher war es, dass insbesondere der Aufsetzerball alle Kinder unabhängig vom Leistungsniveau abholen konnte und für durchweg positive Resonanz sorgte. Dabei war Nationalspieler Florian aktiv eingebunden und konnte den Kindern wertvolle Tipps aus seiner Erfahrung geben. Den Abschluss der Einheit bildete eine 7-Meter-Challenge, die allen Teilnehmenden großen Spaß bereitete.
Nach einer längeren Pause in der Halle war in der zweiten Einheit spürbar, dass Kräfte und Konzentration nachließen. Dennoch gelang es mit kreativen Übungen, unter anderem mit Luftballons, noch einmal Bewegung und Motivation in die Gruppe zu bringen.
Ein besonderes Highlight der zweiten Trainingseinheit war die Gesprächsrunde mit Florian, der seine Silbermedaille von den Deaflympics in Tokio präsentierte. Die Kinder zeigten großes Interesse an dieser internationalen Deaf-Sportgroßveranstaltung und stellten viele Fragen. Anschließend ging es nach einem gemeinsamen 30-minütigen Spaziergang entspannt zurück zur Unterkunft.
Am Abend fand die feierliche Sportcamp-Zeremonie mit der Übergabe von Urkunden an alle Teilnehmenden und Helfer statt. Am Sonntagmorgen ging es noch einmal in die Halle, wo gemeinsam mit der Basketballgruppe Körbe geworfen und Tore erzielt wurden. Damit ging das erste XXL-Sportcamp erfolgreich zu Ende.
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass es aufgrund der erstmaligen Durchführung noch Verbesserungsbedarf in der Organisation gibt – was jedoch ein normaler Prozess ist und als Ansporn für zukünftige Camps dienen sollte. Aus Sicht der Bundestrainerin war insbesondere der Austausch mit den anderen Sportarten sehr wertvoll. Zudem konnten erneut wertvolle Erkenntnisse im Umgang und in der Kommunikation mit gehörlosen Sportlerinnen und Sportlern gewonnen werden. Darüber hinaus hat das Camp gezeigt, wie wichtig frühzeitige Sichtung und Förderung im Nachwuchsbereich sind. Veranstaltungen wie das XXL-Sportcamp bieten eine wertvolle Plattform, um Kinder für den Handballsport zu begeistern und langfristig an den Leistungssport heranzuführen.
Abschlussbericht – XXL-Sportcamp (Abteilung Handball)
Beim ersten XXL-Sportcamp der Deutschen Gehörlosen Sportjugend nahmen in der Sportart Handball sieben Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren teil. Seitens der Abteilung Handball waren der Handballbeauftragte Ben Heese (Vorübergehend) und der Nationalspieler Florian Jesse von den DGSV-Deafboys sowie die Bundestrainerin Christiane Weber (DGSV-Deafgirls) vor Ort. Der Trainingsplan wurde bereits im Vorfeld von der Bundestrainerin ausgearbeitet und an alle Beteiligten verschickt. So konnte ein strukturiertes Training stattfinden.
Die erste Trainingseinheit begann mit Ballhandling und verschiedenen Laufformen, gefolgt von einem kleinen Kräftigungsprogramm. Den Abschluss des Aufwärmens bildete ein Wurfspiel, bevor im Hauptteil die Grundlagen des Aufsetzerballs in einer methodischen Reihe trainiert wurden. Aufgrund der großen Altersspanne sowie der im Vorfeld wenig bekannten Vorerfahrungen stellte die Trainingsgestaltung eine besondere Herausforderung dar. Umso erfreulicher war es, dass insbesondere der Aufsetzerball alle Kinder unabhängig vom Leistungsniveau abholen konnte und für durchweg positive Resonanz sorgte. Dabei war Nationalspieler Florian aktiv eingebunden und konnte den Kindern wertvolle Tipps aus seiner Erfahrung geben. Den Abschluss der Einheit bildete eine 7-Meter-Challenge, die allen Teilnehmenden großen Spaß bereitete.
Nach einer längeren Pause in der Halle war in der zweiten Einheit spürbar, dass Kräfte und Konzentration nachließen. Dennoch gelang es mit kreativen Übungen, unter anderem mit Luftballons, noch einmal Bewegung und Motivation in die Gruppe zu bringen.
Ein besonderes Highlight der zweiten Trainingseinheit war die Gesprächsrunde mit Florian, der seine Silbermedaille von den Deaflympics in Tokio präsentierte. Die Kinder zeigten großes Interesse an dieser internationalen Deaf-Sportgroßveranstaltung und stellten viele Fragen. Anschließend ging es nach einem gemeinsamen 30-minütigen Spaziergang entspannt zurück zur Unterkunft.
Am Abend fand die feierliche Sportcamp-Zeremonie mit der Übergabe von Urkunden an alle Teilnehmenden und Helfer statt. Am Sonntagmorgen ging es noch einmal in die Halle, wo gemeinsam mit der Basketballgruppe Körbe geworfen und Tore erzielt wurden. Damit ging das erste XXL-Sportcamp erfolgreich zu Ende.
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass es aufgrund der erstmaligen Durchführung noch Verbesserungsbedarf in der Organisation gibt – was jedoch ein normaler Prozess ist und als Ansporn für zukünftige Camps dienen sollte. Aus Sicht der Bundestrainerin war insbesondere der Austausch mit den anderen Sportarten sehr wertvoll. Zudem konnten erneut wertvolle Erkenntnisse im Umgang und in der Kommunikation mit gehörlosen Sportlerinnen und Sportlern gewonnen werden. Darüber hinaus hat das Camp gezeigt, wie wichtig frühzeitige Sichtung und Förderung im Nachwuchsbereich sind. Veranstaltungen wie das XXL-Sportcamp bieten eine wertvolle Plattform, um Kinder für den Handballsport zu begeistern und langfristig an den Leistungssport heranzuführen.