Alles für die Deafgirls

Text: Alina Diekmeyer

Manche Menschen stehen selten im Mittelpunkt – und prägen ein Team dennoch entscheidend. Johannes ist genau so ein Mensch.

Mit großem Engagement, viel Herzblut und beeindruckender Beharrlichkeit setzt er sich für die Sichtbarkeit der Deafgirls ein. Während andere auf dem Spielfeld stehen, sorgt er im Hintergrund dafür, dass Menschen zusammenfinden, Projekte wachsen und Leistungen wahrgenommen werden.

Beruflich sammelte Johannes seine Erfahrungen in der Pressestelle der Deutschen Post. Dort lernte er, wie man Themen sichtbar macht, Geschichten erzählt und Menschen erreicht – Fähigkeiten, die er heute mit großer Leidenschaft in seine ehrenamtliche Arbeit einbringt. Als Vorsitzender des Freundeskreises des Deutschen Handballs (FDDH) und freier Journalist, unter anderem für die Hessische/Niedersächsische Allgemeine, verbindet er Netzwerkarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und persönliches Engagement auf besondere Weise.

Sport spielte für ihn schon immer eine wichtige Rolle. Auch wenn er nie klassisch im Vereinswesen aktiv war, standen Fußball und Tischtennis lange Zeit als Hobby und aus Freude an Bewegung und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Genau dieser unkomplizierte und teamorientierte Blick prägt bis heute seine Arbeit.

Für die Deafgirls wurde Johannes schnell zu einer wichtigen Stütze. Er stellte entscheidende Kontakte her, gewann Unterstützer und half dabei, das Projekt auch in schwierigen Anfangszeiten mit aufzubauen. Mit großem Einsatz organisierte er Sponsoring, begleitete Lehrgänge und Turniere und sorgte dafür, dass die Mannschaft die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient.

Dabei geht es ihm nie nur um Berichte oder finanzielle Unterstützung. Johannes möchte den Spielerinnen eine Plattform geben und zeigen, dass ihre Leistungen dieselbe Anerkennung verdienen wie die hörender Nationalteams.

Heute ist er weit mehr als Ansprechpartner für Presse und Sponsoren. Er ist ein verlässlicher Begleiter, Unterstützer und Teil des Teams – immer präsent, immer ansprechbar und mit einem offenen Ohr für die Mannschaft.

Viele Entwicklungen, die heute selbstverständlich wirken, wären ohne seinen Einsatz kaum möglich gewesen.

Deshalb möchten wir einmal bewusst den Blick auf jemanden richten, der sonst meist anderen die Bühne überlässt:

Danke, Johannes. Für deine Zeit, deine Energie und deinen unermüdlichen Einsatz für die Deafgirls.

Alina Diekmeyer