DGSV-Deafgirls mit guter medizinischer Betreuung

Bild: Johannes Weber

Neben den Trainingseinheiten ist für Sportler auch eine gute medizinische Betreuung von entscheidender Bedeutung. Und genau hier hat die deutsche Handball-Frauen-Nationalmannschaft der Gehörlosen einen Profi am Start: Der dreiunddreißigjährige Michael Pawelczyk unterstützt das Team bei Spielen und im Training.

Michael Pawelczyk ist ausgebildeter Physiotherapeut und hat zusätzlich angewandte Therapiewissenschaft für Physiotherapie und Berufspädagogik für Gesundheitsberufe studiert. Er ist fest in einer Praxis angestellt.

Zum Deutschen Gehörlosen Sportverband ist er durch eine Freundin gekommen. Hier ist er seit einigen Jahren fest im Bereich des Tischtennis unterwegs. So war er unter anderem bei den Deaflympics in Tokio dabei und unterstützt ab sofort auch noch zusätzlich das medizinische Team der DGSV-Deafgirls. Zum Handball ist er durch Alina Diekmeyer gekommen, die dort ebenfalls im Einsatz ist.

Eigentlich kommt er vom Fußball, hat aber den Handball in einer Schul-AG in Luckau kennengelernt. An den Wochenenden ist er oft auf seinem Gravelrad zu sehen. Grundsätzlich schlägt sein Herz aber für Ballsportarten.

Michael Pawelczyk zu seinem Engagement bei den DGSV-Deafgirls: „Ich habe mich sehr gefreut, als die Anfrage von Alina kam. Ich brauchte nicht lange überlegen und schon war ich auch bei den Handballerinnen dabei. Wir sind ein gutes Physioteam, stehen ständig miteinander im Austausch und ergänzen uns perfekt. Ich persönlich möchte dazu beitragen, dass die Mädels fit sind, dass sie ihre Aufgaben meistern und Ziele erreichen können. Ich hoffe, dass der gute Zusammenhalt im Team so bleibt. Es ist harmonisch und einfach schön ein Teil dieser Mannschaft zu sein, das Ziel der Weltmeisterschaft im Jahr 2027 dürfen wir jedoch nicht aus den Augen verlieren“