Am 7. November 2026 fand in der Alten Turnhalle in Berlin die feierliche Verleihung der Sport Trophy 2026 statt. Unter dem Motto „Dein Sport, mein Sport – Wir!“ wurden die herausragenden Leistungen des Sportjahres 2025 gewürdigt. Ein Jahr, das besonders durch die 25. Sommer-Deaflympics in Tokio/Japan, die 2. Ski-Alpin-Weltmeisterschaft in Jasná/Slowakei und die 5. Futsal-Weltmeisterschaft in Montesilvano/Italien geprägt war.
Die Alte Turnhalle bot einen stimmungsvollen Rahmen für den Abend. In einer angenehmen und gemütlichen Atmosphäre kamen Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer, Funktionäre sowie zahlreiche Gäste zusammen, um die Erfolge des vergangenen Jahres gemeinsam zu feiern.
Die Ehrung der Trainerinnen und Trainer des Jahres 2025 eröffnete den Abend. Den dritten Platz belegte Tonya Slacanin, Bundestrainerin im Beachvolleyball. Mit dem Gewinn der Goldmedaille durch Henrik Templin und Tobias Franz bei den Deaflympics in Tokio hatte sie einen der emotionalen Höhepunkte des Jahres begleitet. Auf den zweiten Platz kamen Manuel Mrosek und Clemens Ulsamer. Als Bundestrainer im Bowling führten sie ihre Athletinnen und Athleten zu Gold und Bronze im Einzel der Männer, Gold und Bronze in den Teamwertungen sowie Bronze im Doppel der Frauen. Trainerin des Jahres wurde Petra Klein. Die Bundestrainerin für den Sprint- und Staffelbereich in der Leichtathletik konnte bei den Deaflympics Silber und Bronze über 100 und 200 Meter, Gold mit der 4x100-Meter-Staffel sowie Silber mit der 4x400-Meter-Staffel der Frauen feiern.
Als beste Nachwuchssportlerin des Jahres 2025 wurde Tessa Lange vom GTSV Essen ausgezeichnet. Die junge Leichtathletin überzeugte bei den Deaflympics mit Silber und Bronze über 100 und 200 Meter und stellte zudem einen neuen U20-Europarekord über 200 Meter auf.
Bei den Sportlerinnen des Jahres 2025 belegte Nele Schutzbach vom GSV Freiburg den dritten Platz. Die Ski-Alpin-Athletin gewann bei der Weltmeisterschaft in Jasná dreimal Bronze – in der Super-Kombination, im Slalom und im Parallel-Slalom. Den zweiten Platz sicherte sich Heike Albrecht-Schröder vom GSV Neuwied mit der Silbermedaille im Tennis-Einzel der Frauen bei den Deaflympics. Sportlerin des Jahres wurde Bianca Metz vom GSV Reutlingen. Die Radsportlerin holte in Tokio Silber im Einzelzeitfahren und Bronze im Punkterennen.
Bei den Sportlern des Jahres 2025 ging der dritte Platz an Allen John vom Kölner GSV. Der Golfer verteidigte seinen Titel und gewann zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille im Einzel der Männer bei den Deaflympics. Den zweiten Platz belegte Matthew Forsyth vom GSV Braunschweig mit Gold im Bowling-Einzel. Sportler des Jahres wurde Erik Heß vom GSC Frankenthal. Im Sportschießen-Gewehr sicherte er sich Gold im Dreistellungskampf und stellte dabei einen neuen Weltrekord auf.
Auch die Mannschaften des Jahres 2025 wurden geehrt. Den dritten Platz belegte das Männer-Team im Bowling mit Kevin Lindemann, Simon Wildenhayn, Daniel Duda und Matthew Forsyth, das Gold in der Teamwertung der Männer gewann. Den zweiten Platz sicherte sich die 4x100-Meter-Staffel der Frauen mit Sheila Schlechter, Delia Gaede, Jelisa Gräf und Tessa Lange, die bei den Deaflympics Gold holte. Mannschaft des Jahres wurde das Beachvolleyball-Duo Henrik Templin und Tobias Franz, das in Tokio die Goldmedaille gewann.
Im Anschluss an die Ehrung der Sport Trophy-Preisträgerinnen und -Preisträger folgte der emotionale Höhepunkt des Abends. Wolfgang Irle, Bundestrainer Langstrecke, und Thomas Göpfert, Fachwart der Sparte Leichtathletik, hielten eine bewegende Laudatio auf Dr. Nele Alder-Baerens. Mit großer Wertschätzung und spürbarer Emotion beschrieben sie, wie sich Nele über viele Jahre zur stärksten und vorbildhaftesten Athletin im deutschen Gehörlosen-Leichtathletik entwickelt hat. Sie erinnerten an ihre außergewöhnliche Erfolgsgeschichte: Im Marathon und auf den Langstrecken stand sie für Deutschland nahezu immer auf dem Treppchen. Hungrig nach Erfolg, unermüdlich und mit beeindruckender Willenskraft holte sie Medaille um Medaille und prägte damit eine ganze Ära des deutschen Gehörlosen-Langstreckenlaufs. Besonders hervorgehoben wurde ihr letzter großer Wettkampf in Brasilien, bei dem sie noch einmal Gold im Marathon gewann, bevor sie aus gesundheitlichen Gründen ihre leistungssportliche Karriere beenden musste. Die Worte der beiden erzeugten eine sehr emotionale Stimmung im Saal.
Anschließend wurde Dr. Nele Alder-Baerens mit der Heinrich-Siepmann-Plakette ausgezeichnet. Mit dieser besonderen Ehrung wurden ihre großen Verdienste und die zahlreichen Erfolge, die sie über viele Jahre für den Deutschen Gehörlosen-Sportverband e.V. im Bereich der Leichtathletik errungen hat, gebührend gewürdigt. Der anhaltende, herzliche Applaus machte deutlich, wie sehr die Anwesenden ihre Lebensleistung schätzen. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen läuft Nele weiter. Sie nimmt sich den Spaß am Sport nicht nehmen und zeigt eindrucksvoll, dass Laufen für sie vor allem eines bedeutet: Freiheit.
Die Sport Trophy 2026 war ein Abend der Anerkennung und der Gemeinschaft. In würdiger und zugleich herzlicher Atmosphäre wurden die sportlichen Erfolge des Jahres 2025 gebührend gefeiert. Der Deutsche Gehörlosen-Sportverband e.V. gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen.
Sport Trophy 2026 – Ehrung der Besten in der Alten Turnhalle Berlin
Am 7. November 2026 fand in der Alten Turnhalle in Berlin die feierliche Verleihung der Sport Trophy 2026 statt. Unter dem Motto „Dein Sport, mein Sport – Wir!“ wurden die herausragenden Leistungen des Sportjahres 2025 gewürdigt. Ein Jahr, das besonders durch die 25. Sommer-Deaflympics in Tokio/Japan, die 2. Ski-Alpin-Weltmeisterschaft in Jasná/Slowakei und die 5. Futsal-Weltmeisterschaft in Montesilvano/Italien geprägt war.
Die Alte Turnhalle bot einen stimmungsvollen Rahmen für den Abend. In einer angenehmen und gemütlichen Atmosphäre kamen Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer, Funktionäre sowie zahlreiche Gäste zusammen, um die Erfolge des vergangenen Jahres gemeinsam zu feiern.
Die Ehrung der Trainerinnen und Trainer des Jahres 2025 eröffnete den Abend. Den dritten Platz belegte Tonya Slacanin, Bundestrainerin im Beachvolleyball. Mit dem Gewinn der Goldmedaille durch Henrik Templin und Tobias Franz bei den Deaflympics in Tokio hatte sie einen der emotionalen Höhepunkte des Jahres begleitet. Auf den zweiten Platz kamen Manuel Mrosek und Clemens Ulsamer. Als Bundestrainer im Bowling führten sie ihre Athletinnen und Athleten zu Gold und Bronze im Einzel der Männer, Gold und Bronze in den Teamwertungen sowie Bronze im Doppel der Frauen. Trainerin des Jahres wurde Petra Klein. Die Bundestrainerin für den Sprint- und Staffelbereich in der Leichtathletik konnte bei den Deaflympics Silber und Bronze über 100 und 200 Meter, Gold mit der 4x100-Meter-Staffel sowie Silber mit der 4x400-Meter-Staffel der Frauen feiern.
Als beste Nachwuchssportlerin des Jahres 2025 wurde Tessa Lange vom GTSV Essen ausgezeichnet. Die junge Leichtathletin überzeugte bei den Deaflympics mit Silber und Bronze über 100 und 200 Meter und stellte zudem einen neuen U20-Europarekord über 200 Meter auf.
Bei den Sportlerinnen des Jahres 2025 belegte Nele Schutzbach vom GSV Freiburg den dritten Platz. Die Ski-Alpin-Athletin gewann bei der Weltmeisterschaft in Jasná dreimal Bronze – in der Super-Kombination, im Slalom und im Parallel-Slalom. Den zweiten Platz sicherte sich Heike Albrecht-Schröder vom GSV Neuwied mit der Silbermedaille im Tennis-Einzel der Frauen bei den Deaflympics. Sportlerin des Jahres wurde Bianca Metz vom GSV Reutlingen. Die Radsportlerin holte in Tokio Silber im Einzelzeitfahren und Bronze im Punkterennen.
Bei den Sportlern des Jahres 2025 ging der dritte Platz an Allen John vom Kölner GSV. Der Golfer verteidigte seinen Titel und gewann zum dritten Mal in Folge die Goldmedaille im Einzel der Männer bei den Deaflympics. Den zweiten Platz belegte Matthew Forsyth vom GSV Braunschweig mit Gold im Bowling-Einzel. Sportler des Jahres wurde Erik Heß vom GSC Frankenthal. Im Sportschießen-Gewehr sicherte er sich Gold im Dreistellungskampf und stellte dabei einen neuen Weltrekord auf.
Auch die Mannschaften des Jahres 2025 wurden geehrt. Den dritten Platz belegte das Männer-Team im Bowling mit Kevin Lindemann, Simon Wildenhayn, Daniel Duda und Matthew Forsyth, das Gold in der Teamwertung der Männer gewann. Den zweiten Platz sicherte sich die 4x100-Meter-Staffel der Frauen mit Sheila Schlechter, Delia Gaede, Jelisa Gräf und Tessa Lange, die bei den Deaflympics Gold holte. Mannschaft des Jahres wurde das Beachvolleyball-Duo Henrik Templin und Tobias Franz, das in Tokio die Goldmedaille gewann.
Im Anschluss an die Ehrung der Sport Trophy-Preisträgerinnen und -Preisträger folgte der emotionale Höhepunkt des Abends. Wolfgang Irle, Bundestrainer Langstrecke, und Thomas Göpfert, Fachwart der Sparte Leichtathletik, hielten eine bewegende Laudatio auf Dr. Nele Alder-Baerens. Mit großer Wertschätzung und spürbarer Emotion beschrieben sie, wie sich Nele über viele Jahre zur stärksten und vorbildhaftesten Athletin im deutschen Gehörlosen-Leichtathletik entwickelt hat. Sie erinnerten an ihre außergewöhnliche Erfolgsgeschichte: Im Marathon und auf den Langstrecken stand sie für Deutschland nahezu immer auf dem Treppchen. Hungrig nach Erfolg, unermüdlich und mit beeindruckender Willenskraft holte sie Medaille um Medaille und prägte damit eine ganze Ära des deutschen Gehörlosen-Langstreckenlaufs. Besonders hervorgehoben wurde ihr letzter großer Wettkampf in Brasilien, bei dem sie noch einmal Gold im Marathon gewann, bevor sie aus gesundheitlichen Gründen ihre leistungssportliche Karriere beenden musste. Die Worte der beiden erzeugten eine sehr emotionale Stimmung im Saal.
Anschließend wurde Dr. Nele Alder-Baerens mit der Heinrich-Siepmann-Plakette ausgezeichnet. Mit dieser besonderen Ehrung wurden ihre großen Verdienste und die zahlreichen Erfolge, die sie über viele Jahre für den Deutschen Gehörlosen-Sportverband e.V. im Bereich der Leichtathletik errungen hat, gebührend gewürdigt. Der anhaltende, herzliche Applaus machte deutlich, wie sehr die Anwesenden ihre Lebensleistung schätzen. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen läuft Nele weiter. Sie nimmt sich den Spaß am Sport nicht nehmen und zeigt eindrucksvoll, dass Laufen für sie vor allem eines bedeutet: Freiheit.
Die Sport Trophy 2026 war ein Abend der Anerkennung und der Gemeinschaft. In würdiger und zugleich herzlicher Atmosphäre wurden die sportlichen Erfolge des Jahres 2025 gebührend gefeiert. Der Deutsche Gehörlosen-Sportverband e.V. gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihren herausragenden Leistungen.