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GBR vs. GER (2:1) 3:4
Im Halbfinale des Turniers hatten die Britinnen den 4:1 Vorsprung der Deutschen mit einer Aufholjagd zum 5:5 zunichte gemacht. Heute sind es wieder die Insulanerinnen, die es zu besiegen gilt, um nicht ohne Medaille nach Hause zu kommen.
Beide Mannschaften des Kleinen Finals kennen sich, beide tasten sich ca. fünf Minuten zurückhaltend an die Gegnerinnen heran, es entstehen wenig brisante Situationen. Ab Minute acht nimmt das Spiel allerdings deutlich an Tempo zu, der Spielstil wird zunehmend druckvoller und aggressiver – ein gutes Spiel auf Augenhöhe, Deutschland mit gewohnter Mannschaftsleistung, Großbritannien mit starken Individualistinnen wie Kate Bowers und Louise Hogan. Wie immer absolut präsent und reaktionsschnell, Krieg im deutschen Tor.
In Minute 12 kann Bowers Öfele und Nguyen gekonnt ausspielen, die Lücke in der Abwehr nutzen und sie versenkt zum 1:0. Der Ausgleich fällt durch Worseck, die den Ball erobert und von der Mittelinie aus zum 1:1 trifft. Beide Mannschaften drängt es zum Tor, beide Torhüterinnen halten stark, doch dann erhöht Hogan kurz vor Halbzeitpfiff auf 2:1.
Mit diesem Halbzeitstand geht es in die 2. zwanzig Minuten, die Frauen aus Deutschland lassen sich nicht den Schneid abkaufen, Ilzhöfer kann zum 2:2 ausgleichen, Hogan legt mit 3:2 nach. Aus dem Spiel gibt Wysocka ab an Öfele, die gleicht erneut zum 3:3 aus. Keine der Mannschaft lässt nach, keine der beiden starken Torhüterinnen lässt einen Treffer zu. Hochspannend und körperbetont geht es hin und her, Deutschland kassiert wegen Mannschafts-Foul einen Strafstoß. Die deutschen Fans halten die Luft an und Krieg hält den Ball!
Und dann läuft die letzte Minute, es sieht nach Verlängerung aus, da gelingt das Wunder, das es hier noch gebraucht hat – Gracic schießt wenige Sekunden vor Abpfiff den Ball aus dem Eck geistesgegenwärtig zum Siegtreffer – Deutschland gewinnt das kleine Finale 4:3 und nimmt Bronze mit nach Hause!
Dieses Match muss man das „Spiel der Torhüterinnen“ nennen, sowohl Krieg als auch Ripley glänzten mit einer durchgängig großartigen Leistung und machten es für die Zuschauer*innen mehr als spannend – insgesamt ein sehenswertes gutes Spiel auf beiden Seiten!
Tore GER
Adelina Worseck 1, Nicole Ilzhöfer 1, Julia Öfele 1, Melissa Gracic 1
Alle Futsalergebnisse hier: https://winterdeaflympics2023.com/futsal/

ESP vs. GER 8:4 (4:1)
Die Spanierinnen hatten ein Unentschieden und drei Siege auf dem Konto, als es heute um den Einzug ins Finale ging, Deutschland mit dem 5:0 und drei Punkten gewerteten NoShow Kenias ebenso. Beide Mannschaften waren hochmotiviert, es ging um nicht weniger als den Einzug ins Finale des allerersten Futsal Turniers bei den Winter Deaflympics. Und es fehlte keine Minute an Siegeswillen auf beiden Seiten, hier entschieden am Ende Technik, Spieltaktik und Ideenreichtum über den Sieg der Spanierinnen.
Den schnellen Führungstreffer holten sich die Deutschen mit einem Freistoß, sauber ausgeführt von Wettin noch in der ersten Spielminute. Schon wenig später fällt der Ausgleich nach Ecke für Spanien und sehr schnell gehen die Gegnerinnen mit 2:1 in Führung, die sie bis zur Halbzeit in einem durchweg überlegenen Spiel ausbauen. Die DGSV Auswahl kommt nicht in ihren Spielrhythmus, unnötige Ballverluste, Pässe, die nicht ankommen gegen einen technisch und taktisch einwandfreien Spielaufbau der Spanierinnen, das führt zu einem 1:4 Rückstand nach den ersten 20 Minuten. Allein Keeperin Kriegs starkem dauerhaften Einsatz ist es zu verdanken, dass das Ergebnis für die Spanierinnen nicht höher ausfällt.
Mit neuem Elan und erhöhtem Druck auf das gegnerische Tor gehen die Deutschen erneut ins Spiel; ein geschickter Pass von Gracic auf Wettin und das 2:4 aus deutscher Sicht fällt in Minute 25. Kurzzeitig wirken die Spanierinnen im Vergleich zur ersten Halbzeit durch das risikoreiche deutsche Spiel irritiert, die deutsche Mannschaft wirft alles nach vorne, Krieg ist ab Minute 31 als Flying Keeper mit auf dem Feld. In der 29. Minute platzt der Knoten nach dem 5:2 bei der Auswahl aus Spanien und es fallen innerhalb weniger Minuten vier Tore in Folge. Der Rückstand von sechs Toren in der 35. Minute wird uneinholbar für das deutsche Team, die spanische Abwehr steht sicher.
Allem zum Trotz erlahmt der Wille zum Sieg nicht, insbesondere bei der einsatzstarken Ilzhöfer, sie holt sich wieder und wieder den Ball, trifft zum 3:8 und kaum eine Minute vor Abpfiff zum 4:8. Es reicht nicht, aber das ambitionierte Spiel der Deutschen gibt nach wie vor Hoffnung auf Edelmetall.
Großbritannien unterliegt Brasilien mit 1:4 und wird Gegner im Spiel um Bronze. Also heißt es nach dieser Niederlage: Krone richten und mit demselben Mut und Siegeswillen ins Kleine Finale gehen – eine Medaille soll es werden! Und das ist machbar.
Tore GER
Nicole Ilzhöfer – zwei, Anna Wettin – zwei
Spiel um Bronze
11. März, 13:00 Uhr (dt. Zeit)
Alle Futsalergebnisse hier: https://winterdeaflympics2023.com/futsal/

GER vs. GBR 5:5 (3:1)
Im letzten Gruppenspiel ging es um viel, zwar stand man an klar im Halbfinale, aber hier fiel die Entscheidung gegen wen – Brasilien oder Spanien. Die Spanierinnen belegten in ihrer Gruppe mit lediglich 2 Gegentoren überlegen den ersten Platz, sie verwiesen Vizeweltmeisterin Brasilien auf Rang zwei, Weltmeister Japan, derzeit auf Rang drei, hat heute Nachmittag gegen sie wenig Chancen.
Durch die ungünstigere Torbilanz der Deutschen, war klar, dass das Spiel gegen Großbritannien gewonnen werden musste, um in einem Habfinale gegen Brasilien die größere Chance auf den Finaleinzug zu haben.
Die ersten 20 Minuten legte die deutsche Auswahl mit einer Führung von 3:1 vor, doch wie schon oft in den unterschiedlichen Begegnungen der deutschen Futsalerinnen gegen die Insulanerinnen wurde das Spiel in der zweiten Halbzeit zu einem Futsal-Krimi.
Gleich in den ersten zwei Minuten fallen Tore. Ilzhöfer trifft im dritten Anlauf vor dem gegnerischen Tor zum Führungstreffer, der Ausgleich fällt wenig später durch Maisi O’Shea, der Ball springt über Kriegs Fuß ins Tor. Das sollte in der ersten Halbzeit der einzige erfolgreiche Abschluss zahlreicher Chancen der Britinnen sein, denn Chancen hatten sie, allein an der Verwertung mangelte es. Anders als auf deutscher Seite. Gracic dribbelt Sarah Musker gekonnt aus, zieht mit dem Ball ab auf das ungeschützte Tor und versenkt zur erneuten Führung mit 2:1. Das Spiel bleibt temporeich, auf beiden Seiten wird hart verteidigt, die deutsche Abwehr steht. Nach einem Torschuss von Ilzhöfer landet die Parade von Hüterin Molly Ripley auf Gracic Fuß, sie trifft erneut zum 3:1 Halbzeitstand.
Dann gestaltet sich das Spiel anders, die Gegnerinnen gehen offensichtlich unbeeindruckt von der deutschen Führung und mit deutlich mehr Biss in die zweite Halbzeit. Zwar verwandelt Wysocka einen Freistoß nach Foul an Ilzhöfer sicher zum 4:1, aber dann rollen die Britinnen das Feld unaufhaltsam von hinten auf. Die folgenden vier Treffer gehören ihnen und sie übernehmen mit sicherem Spiel die Führung zum 4:5 aus deutscher Sicht, die deutsche Verteidigung gelingt nicht mehr sicher. Da reicht auch der Treffer von Worseck in den letzten Spielsekunden zum 5:5 nicht mehr aus, die Tordifferenz entscheidet und Spanien wird Halbfinalgegner.
Das sollte vermeiden werden und ist nicht gelungen, die Enttäuschung der Deutschen ist spürbar, jetzt heißt es, am 9. März alles zu geben!
Tore GER
Melissa Gracic – zwei, Nicole Ilzhöfer – eins, Amanda Wysocka – eins, Adelina Worseck – eins
Halbfinale gegen Spanien
9. März, 14:30 Uhr (dt. Zeit)

GER vs. POL 6:3 (3:2)
Mit den polnischen Spielerinnen hatten die DGSV Futsal Frauen bekannte und erwartet starke Gegnerinnen im zweiten Gruppenspiel. Es hieß, konzentriert und engagiert zu spielen, sich nicht entmutigen lassen und immer 100% im Spiel bleiben.
Mit dem überlegenen ersten Sieg gegen die Türkinnen im Rücken gehen die deutschen Frauen selbstbewusst auf das Feld. Stark legen aber auch die Polinnen los, dominieren das Spiel und gehen mit zwei knapp aufeinander folgenden Toren durch Wictoria Aumiller, 6. Minute und Oliwia Gala, 9. Minute in Führung. Die Wende kommt schneller als erwartet; aus dem Spiel heraus trifft Ilzhöfer noch in derselben Minute unhaltbar über rechts zum Anschlusstreffer. Von jetzt an bleibt es eine Begegnung auf Augenhöhe, immer wieder kommt es zu gut ausgespielten Chancen auf beiden Seiten, allerdings ohne erfolgreichen Abschuss. Das deutsche Team bringt die Gegnerinnen verstärkt in Bedrängnis, spielt sich Standards heraus, ohne selber zu sehr unter Druck zu geraten. Durch einen Fehler der polnischen Torhüterin Lidia Maziarz kommt es zum Freistoß. Wysocka verwandelt sicher. Ein Foul an Ilzhöfer im Strafraum nutzt Wysocka erneut und trifft zum 3:2 Halbzeitstand.
Mutig und angriffslustig geht die deutsche Auswahl in die zweiten 20 Minuten, gewinnt ihre Zweikämpfe, holt über Konter Chancen, in der 24. Minute gelingt Ilzhöfer nach Zuspiel durch Gracic der Treffer zum 4:2. Geistesgegenwärtig erobert Ngyen in Minute 25 den Ball nach einem polnischen Einwurf, im Alleingang schließt sie zum 5:2 ab. Als Flying Goalkeeper bringt sich Krieg ins Spiel, verlässt ihren hart verteidigten Kasten, Agnieza Bockowska nutzt das und erzielt das 3. Tor für Polen in der 37. Minute. Wenige Sekunden vor Abpfiff bekommt Wysocka den Ball zum 6:3 auf den Fuß und versenkt.
Die Futsalerinnen aus Deutschland erringen damit hochverdiente 3 Punkte auf dem Weg in die Finalrunde, bis zur letzten Minute blieben sie, trotz der beiden Führungstreffer der Gegnerinnen von deren Stärke unbeeindruckt, spielten als geschlossenen Mannschaft ihr Spiel und siegten zurecht. Mit diesem Einsatz und der gezeigten Haltung haben sie gewohnte Stärke bewiesen, die sie mit in die kommenden Begegnungen mitnehmen werden.
Tore GER
Amanda Wysocka – drei, Nicole Ilzhöfer – zwei, Ngoc Mai Nguyen – eins
Weitere Gruppenspiele für GER
5. März KEN vs GER 13 Uhr deutsche Zeit
7. März GER vs GBR 08:30 Uhr deutsche Zeit
Deutscher Gehörlosen-Sportverband e. V.
Von-Hünefeld-Straße 12
50829 Köln




