DGSV zieht Bewerbung für Deaflympics 2033 zurück

Der Deutsche Gehörlosen-Sportverband (DGSV) wird die geplante Bewerbung für die Ausrichtung der Deaflympics 2033 in München nicht weiterverfolgen. Nach intensiven Gesprächen und einer umfassenden Bewertung der aktuellen Rahmenbedingungen hat der Verband entschieden, seine Ressourcen zunächst auf die nachhaltige Weiterentwicklung seiner Strukturen zu konzentrieren.

Der beim Bundeskanzleramt eingereichte Antrag zur Unterstützung des Vorhabens erhielt nicht die erhoffte Zustimmung. Gleichzeitig hat das Bundeskanzleramt seine Unterstützung für die weitere Verbandsförderung sowie strukturelle Entwicklung des DGSV zugesagt.

Gemeinsam hat der DGSV mit dem Bundeskanzleramt die Gesamtsituation erneut bewertet. Dabei wurde deutlich, dass sich der Verband weiterhin in einer Aufbau- und Entwicklungsphase befindet und die strukturellen Grundlagen nachhaltig gestärkt werden müssen. Im Fokus stehen dabei insbesondere der Ausbau der Verbandsförderung sowie die personelle Erweiterung und Stabilisierung der Verbandsstrukturen.

Vor diesem Hintergrund sieht sich der DGSV derzeit nicht in der Lage, das Vorhaben einer Bewerbung für die Deaflympics 2033 weiterzuverfolgen.

„Gleichzeitig sehen wir die Verantwortung, zunächst die notwendigen strukturellen Voraussetzungen zu schaffen, damit der Verband nachhaltig wachsen und seine Aufgaben dauerhaft erfolgreich erfüllen kann“, erklärt Präsidentin Katharina Pape.

Der DGSV bedankt sich ausdrücklich bei allen Partnern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie Interessierten, die den bisherigen Prozess begleitet und unterstützt haben. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen haben gezeigt, dass die Idee einer zukünftigen Ausrichtung der Deaflympics in Deutschland auf großes Interesse und breite Unterstützung stößt.

Pressemitteilung vom 17.07.2026 (03/26)

Beendigung der Bewerbung für die Deaflympics 2033 in München

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